Offenes Vorlesen
In regelmäßigen Abständen findet das ’Offene Vorlesen’ statt. Lehrkräfte oder auch Eltern entscheiden sich im Vorfeld für ein in der Schulbücherei vorhandenes Buch, aus welchem sie vorlesen möchte. Es wird darauf geachtet, dass sowohl für Erstleser/innen als auch für fortgeschrittene Leser/innen Angebote vorhanden sind.Jedem/er Vorleser/in bzw. dem entsprechenden Buch wird eine kennzeichnende Farbe zugeteilt. Zu dem Buch wird eine Woche im Voraus ein selbst hergestelltes Informationsplakat (kurzer Inhaltstext, Bild oder Zeichnung) mit farbigem Passepartout gut sichtbar im Schulgebäude ausgehängt. Die Schüler/innen informieren sich auf den Plakaten über die verschiedenen Bücher und entscheiden sich für eines, welches sie gerne als Zuhörer/in kennen lernen möchten. Die Plakate geben nicht bekannt, wer der/die Vorleser/in ist. Dies soll verhindern, dass Schüler/innen das Buch nach ‚Lieblingslehrern’ aussuchen.
Alle Schuler/innen werden von ihren Klassenlehrern/innen über den Ablauf des Offenen Vorlesens informiert.
Am Vortag werden ‚Eintrittskarten’ (laminierte Pappstreifen) in den kennzeichnenden Farben der Plakate an die Kinder ausgegeben.
Die Räume, in denen vorgelesen wird, werden am Morgen des Offenen Vorlesens auf den Plakaten ergänzt.
Der Schwerpunkt des Rituals liegt auf dem intensiven Zuhören, durch das die Schüler/innen ,zum Lesen verlockt’ werden sollen. Es soll die Möglichkeit eröffnen, in interessante Bücher ,hineinzuhören’ und bei Gefallen dieses Buch aus der Schulbücherei zu entleihen und selbst zu lesen.
