Prävention
Die allgemeinen Umgangsformen, die ein friedliches Miteinander und die Sicherheit aller gewährleisten, sind in Form eindeutiger Regeln in der Schulordnung festgelegt.Alle Lehrkräfte fühlen sich für die Vermittlung der Verhaltensregeln verantwortlich und reagieren auf der Grundlage der internen Absprachen angemessen auf Störungen des Schulfriedens.
Im Klassenverband achtet die zuständige Lehrperson auf die Sicherheit von Personen und Eigentum und ergreift bei Störungen und Provokationen individuelle Maßnahmen.
Bei massiven Störungen des Schulfriedens findet die Schule Möglichkeiten (Projekt „Mut tut gut“), pädagogisch angemessen und unter Einbeziehung aller Beteiligten zu reagieren. So wird dafür Sorge getragen, dass sich die Schüler/innen an der Schule wohl fühlen und sich alle Beteiligten respektvoll und freundlich begegnen. Im Rahmen der Feedback-Kultur unserer Schule bewerten die Schüler/innen seit dem Schuljahr 2009/10 unsere Schule regelmäßig.
Folgende Vereinbarungen gelten:
- Fortbildungen zum Umgang mit Gewalt
- Verankerung gemeinsamer Ziele und Verhaltensweisen
- Festlegung klarer Klassenregeln
- Festlegung der Schulregeln, die für alle gelten (GGS, OGS)
- Schulordnung
- Sportregeln
- Regeln für den Bustransfer
- Streitschlichtungskonzept nach dem Prinzip der Mediation
- Unterrichtsmodule für jeden Jahrgang (Jg) „Hänseln / Ausgrenzen“ Jg eins „Gefühle“ Jg zwei „Petzen/Melden“ Jg drei „Helfer- und Zeugenrolle“ Jg vier
- Präventionsmodule für die 4. Schuljahre: „Nein, heißt Nein“ und „Jungen stark machen“
Das Hauptziel des Trainings „Nein heißt Nein! Selbstsicherheitstraining für Mädchen“ ist die Prävention. Es sollen Verhaltensweisen erlernt werden, die verhindern, in die Opferrolle zu gelangen. Die Mädchen werden darin bestärkt, ihre Gefühle und Bedürfnisse wahr und ernst zu nehmen.
Das Ziel des Trainings „Jungen stark machen“ ist es das Selbstwertgefühl zu stärken, denn Kinder, die selbstbewusst und selbstsicher sind, sich angenommen und geliebt fühlen, halten auch mal eine Ungerechtigkeit aus, ohne (zurück) zu schlagen. In diesem Sinn sind starke Kinder auch starke Persönlichkeiten, die nicht so leicht Opfer oder auch Täter werden.
- Klasse 2000, das größte Programm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule. Seit dem Schuljahr 2008-09, nimmt unsere Schule an dem Programm Klasse 2000 teil. Es begleitet Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse. (www.Klasse2000.de)
Kinder kennen ihren Körper und entwickeln eine positive Einstellung zur Gesundheit
Kinder kennen die Bedeutung von gesunder Ernährung und Bewegung und haben Freude an einem aktiven Leben.
Kinder entwickeln persönliche und soziale Kompetenzen
Das Umfeld der Kinder - Eltern, Schule, Klasse 2000-Paten - unterstützt sie beim gesunden Aufwachsen
Dieses Programm wird vom Agertaler Lions Club gefördert.
