Projektwoche 2015 - Unsere Schule wird bunt

25.06.2015

In diesem Schuljahr wollten wir uns in der Projektwoche, getreu dem aktuellen Entwicklungsziel unserer Schule, dem Thema Kunst widmen.

Die Begegnung mit unterschiedlichen Techniken, diversen Materialien und Farben, aber auch die intensive Auseinandersetzung mit dem Leben und dem Werk mehrerer Künstler standen im Vordergrund. Eine ganze Woche lang hatten die Schülerinnen und Schüler vom 08. bis zum 12. Juni 2015 Gelegenheit in zehn verschiedenen Gruppen ihrem Wunsch entsprechend in einem Projekt ihrer Wahl zu arbeiten und auf vielfältige Weise selbst Gestalter zu werden. Eines war klar. Die Schule sollte innen und außen bunt werden. Dementsprechend lautete auch das Motto der Projektwoche „Unsere Schule wird bunt“.  Dankbar nahmen wir dabei die tatkräftige Unterstützung einer Mutter an, die eigenständig ein Projekt leitete. Die Ergebnisse fanden am Präsentationstag, dem Schulfestsonntag, 14. Juni 2015, großen Anklang bei Klein und Groß.

Im Folgenden stellen sich die Projekte kurz vor:

„Die vier Elemente“

In dem Projekt Feuer, Wasser, Erde, Luft konnten die Kinder je ein Element auf Leinwänden darstellen. Mit Stöcken, Steinen, Federn usw. verliehen sie den Bildern ihren eigenen Charakter. Dabei konnte jedes Kind seine Kreativität entfalten. Die fertigen Elemente schmücken das obere Foyer des Neubaus. (Y. Abel)

„Guerilla-Stricken“

Nachdem wir uns im Fingerhäkeln geübt hatten, ging es an die Erstellung erster kleiner Schals mit der Häkelnadel, die wir an Ästen, Bäumen oder Pfosten anbrachten. Wer es etwas einfacher haben wollte, konnte mit bunter Wolle Pfosten und Stämme umwickeln. Mutige versuchten sich auch im Stricken. Dies erwies sich aber als schwieriger – hier war viel Geduld gefragt.

Auch unsere selbst gewickelten Wollschlangen hängen in Bäumen und Sträuchern.

Fazit: Schön bunt sollte alles sein. (S. Wölk)

„Wir sind alles kleine Künstler“
Die Kinder lernten zu Beginn der Projektwoche etwas über die Künstlerin Niki de Saint Phalle kennen. Zusammen schauten wir uns verschiedene Werke der Künstlerin an und sammelten erste Ideen zu unseren „Nanas“. Danach fertigten die Kinder in vier Kleingruppen erste Skizzen zu ihren Figuren an. Dabei lautete die Aufgabe für jede Gruppe, eine Plastik („Nana“-Figur) aus Pappmaschee zu gestalten und mit bunten Farben zu bemalen. Nachdem die Gruppen sich jeweils auf einen Entwurf geeinigt hatten, stellten sie mit Hilfe von Kaninchendraht und drei Luftballons die Formen des Korpus  her. Im nächsten Arbeitsschritt wurde der Korpus mit Kleister und mehreren Schichten Zeitungspapier beklebt. Darüber wurde noch eine Schicht Seidenpapier geklebt und mit weißer Farbe bemalt. Anschließend wurden die „Nanas“ von den Kindern noch individuell bemalt und mit verschiedenen Gegenständen (z.B. Draht) gestaltet. Zum Schluss wurden die „Nanas“ dann noch mit Haarspray besprüht und ausgestellt. (K. Wolff)

„Steine erzählen Geschichten“

Die teilnehmenden Kinder waren sehr kreativ darin mit Steinen verschiedene Figuren, Gebäude und ganze Bilder zu legen. Zunächst begannen sie mit unbemalten Steinen zu arbeiten. Es bereitete den Kindern großes Vergnügen ihre Steine immer wieder umzulegen und neue Kunstwerke zu erschaffen. Danach arbeiteten die Kinder gemeinsam daran eine Unterwasserlandschaft mit Fischen, Schildkröten und vielem mehr zum Leben zu erwecken. Als weitere Gemeinschaftsarbeit entstand eine lange kunterbunte Schlange. Den Höhepunkt bildete für jeden die Arbeit an einem oder mehreren Mosaiken aus vielen bunten Steinen. Alle bunten Bilder legten die Kinder zum Bestaunen in das Beet neben dem Altbau. Dort erfreute dieser Anblick viele Besucher des Schulfestes. (N. Weinheimer)

„Baumgeister wecken“

Gesichter in Baumrinden hervorbringen, lange gefährliche Blätterschlangen knüpfen, Moosgeister bauen, geheimnisvolle Spuren legen - für unsere Aktivitäten in der Projektwoche brauchten wir keine künstlichen Hilfsmittel. Alles, was wir benötigten, fanden wir an den ersten zwei Tagen im Wald nahe der Schule: Aus Ästen, Baumrinde, Tannenzapfen, Steinen, Moos und vielem mehr gestalteten die Kinder fantasievoll erfundene Waldwesen und waren zeitweise völlig versunken in ihr Tun. 

An den nächsten drei Tagen verwandelte sich die Baumgruppe auf unserem Schulhof in einen geheimnisvollen Ort. Die zahlreichen Ideen der Kinder mit den aus dem Wald mitgebrachten Naturmaterialien forderten zum Bauen heraus und nahmen schnell Gestalt an. Leider konnten wir unsere Werke nicht in die Hosentasche packen, aber wir hatten alle großen Spaß dabei, Natur neu zu erfahren, kleine Abenteuer zu erleben, und dort zu bauen, wo uns der Wind um die Nase wehte. (A. Schmidt-Sinns)

„Wir weben in den Zaun“

Dank der Stoffreste, die uns in der Schule zur Verfügung standen und einiger Spenden, war die Realisation unseres Projektes möglich.
Anfangs lernten die Kinder die Grundtechniken des Webens und Knoten an der Gestaltung eines Traktors kennen. Sie sammelten Ideen für Figuren die sich mittels Webens effektiv und leicht als gewebtes Bild im Schulzaun darstellen ließen.

In Kleingruppen entstanden wirkungsvolle und eindrucksvolle  bunte Tierbilder, wie ein Schmetterling, eine Giraffe, ein Delfin, Herzen und Bäume.

Von Computerspielen inspiriert fertigte eine hochmotivierte Arbeitsgruppe Minecraftspielefiguren, die durch die gerade bausteinkastenförmige Linienführung besonders leicht  zu weben waren.

Große Freude bereitete den jüngeren Kindern das einfachere Weben von geometrischen Balkenkunstwerken mit bunten Tonpapierstreifen, die durch die Großflächigkeit bestechen.

Ein rundherum gelungenes Projekt durch den handlungsorientierten kreativen Anspruch umgesetzt in der freien Natur. (I. Melzer)

„Kunterbunte Pompons“

16 Kinder aus dem 1. bis 4. Schuljahr gestalteten sowohl einfarbige als auch kunterbunte „Pompons“ (= Wollkugeln) in verschiedenen Größen. Außerdem wurden aber auch lustige Pompons – Tiere wie z.B. Katzen, Bären, Frösche, Hasen, Mäuse und Hunde liebevoll gebastelt. Diese Pompons verschönern nun unsere Aufstellpfeiler – schon von weitem leuchten sie.

(D. Weikert)

„Winterharte Blumen- und Schmetterlingspracht“

Die Kinder fertigten aus Knetmasse Blumen und Schmetterlinge an. Mit dem Nudelholz rollten sie die starre Knetmasse zu einem „Teig“ aus und  formten mit dem Modellierwerkzeug phantasiereiche Blüten, Schmetterlinge und Kriechtiere. Nach dem Trocknen wurden alle Teile mit Farbe überzogen und mit einem Holzstiel versehen. Damit ging`s ab ins Beet. Nun gucken wir alle jeden Tag auf die bunte Blumenpracht im Beet vor der OGS, die auch den stärksten Regen übersteht. (D. Sieckmann)

„Wir bauen Marionetten“

In unserer Projektgruppe wurde tüchtig gesägt, gebohrt, genagelt, geklebt und ausbalanciert.

Was viele zu Beginn der Woche nicht für möglich gehalten hatten, gelang doch: Am Ende der Woche hatte jeder eine lustige Marionette gebaut, die er an Fäden mit einer Hand bewegen kann.

Und wenn einmal etwas nicht klappte, halfen sich alle gegenseitig: die Großen den Kleinen und die Kleinen den Großen. Am Schluss waren alle stolz auf ihre tollen Ergebnisse, die beim Schulfest zu bewundern waren. (H. Schugardt-Lohaus) 

„Stühle und Tische verändern sich“

Die Räumaktion im Schulgebäude gab den Ausschlag für dieses Projekt. Im Raum standen viele gute, stabile Schülerstühle und Tische, die, weil die Oberfläche verkratzt war, eigentlich entsorgt werden sollten. Die einhellige Meinung lautete: „Das ist viel zu schade!“ Also mussten Farbe und Pinsel her, denn Stühle und Tische können sich durch Farbe verändern. In Anlehnung an den Künstler Friedensreich Hundertwasser, dessen Leben und Wirken zunächst im Vordergrund standen, gingen alle an die Arbeit. Die Hundertwasserspirale wurde mit Zuckerkreide geübt und Entwürfe für die zu gestaltenden Möbel wurden angefertigt. Ab dem zweiten Tag stand die farbige Gestaltung der Möbel auf dem Plan, die zunächst mit Schleifpapier behandelt werden mussten. Die Kinder waren mit Feuereifer dabei kleine Hundertwassers zu werden. Es wurden insgesamt sechs Tische und 24 Stühle farbig gestaltet, die nach dem Trocknen mit Klarlack behandelt wurden. Die herrlichen Kunstwerke schmückten am Schulfestsonntag den Schulhof. Dort luden sie die kleinen und großen Gäste zum Ausruhen ein. Nun schmücken sie die unteren Foyers der beiden Schulgebäude und die Schulflure.

(W. Hartig-Hietsch)    

"Wir weben in den Zaun"

 

"Marionettenbau"

" Wir sind alle kleine Künstler"

"Guerilia Stricken"

"Winterharte Blumen- und Schmetterlingspracht"

"Kunterbunte Pompons"

"Tische und Stühle verändern sich"

"Baumgeister wecken"

"Steine erzählen Geschichten"

"Die 4 Elemente"

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